Von Silke Nierfeld | 30.08.2025 | Lesezeit ca. 7 Minuten
Transformation – die Reise vom Gedachten zum Wirklichen
Alles Lebendige kann sich nur von innen verändern, indem es sich wandelt. Das Innen neu zu verstehen, ist der Game-Changer, denn dort liegen ungenutze Potenziale. Unser Ansatz rückt das Wesentliche in den Mittelpunkt und vitalisiert den Alltag von Organisationen. So erfüllt sich, was New Work und Agilität versprochen, aber nie eingelöst haben: Echte Komplexitätskompetenz und eine Kultur der Leistungsfreude, in der Innovation selbstverständlich ist. Mit einem Wort: Zukunftsfähigkeit.
Haben uns verlaufen. Kommen aber gut voran.
Das Ver-rückte ist: Selbst die Psychologie – die sich als Wissenschaft der Seele versteht – kennt den Unterschied zwischen Psyche und Seele nicht. Die Begriffe werden synonym verwendet, obwohl es vollkommen unterschiedliche Entitäten sind.
Die transpersonale Psychologie befasst sich mit höheren Bewusstseinszuständen. Doch es geht nicht um Bewusstsein – das ist kognitive Entwicklung. Es geht um unser existenzielles So-Sein: es ist unentrinnbar – und seine Verwirklichung stellt den Eigen-Sinn des Lebens dar.
Das Ganzheitsverständnis ist im mentalen Zeitalter unter die Räder gekommen. Alles Mentale beruht auf additiven Strukturen und erzeugt die Illusion der Erreichbarkeit. Kein Same kann zur Eiche wachsen, wenn er nicht von Anfang an eine Eiche ist.
Da westliches Denken auf additiven Strukturen basiert, fehlt diese fundamentale Dimension des Selbst in der Psychologie. Entwicklungsmodelle suggerieren, dass man alles werden könne, was man sich vornimmt – ein Denkfehler, der viele Probleme unserer Zeit überhaupt erst erzeugt. Jedes Lebewesen kann sich nur in seiner Ganzheit und Einzigartigkeit entfalten – und zwar unter entsprechenden Bedingungen. Das Werden muss dem Sein folgen.
Wir greifen im Morgengrauen an
Die Essenz ist ein autonomes System – unabhängig von Psyche und Mindset. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Menschen den ewigen Wandel mit Gelassenheit und Klarheit meistern – weil sie nicht mehr aus Angst oder Bedürftigkeit handeln, sondern aus dem, was sie wirklich sind. Das verändert nicht nur individuelle Handlungsspielräume – sondern die Spielregeln des Systems.
Ein Mensch, der aus einem Ich-Bewusstsein heraus lebt, verwechselt seine Gedanken mit der Wirklichkeit. Wirklich ist nur das, was unmittelbar – ohne Rationalisierung, die Trennung von Beobachter und Beobachtetem – erfahren werden kann. Jeder kennt diese Momente der völligen Übereinstimmung mit der Welt. Der Irrtum besteht darin, zu glauben, dass sie von äußeren Umständen abhängig sind.
Wesentlich ist, das Unwesentliche auszusortieren
Man wird, was man wirklich ist, indem man aufhört, etwas zu werden, das man nicht ist. Wirklichkeit zeigt sich nicht in Gedanken oder Gefühlen, da diese konditioniert sind und Illusionen erzeugen. Sie offenbart sich ausschließlich in der unmittelbaren Erfahrung. Mit Transformation Coaching unterstützen wir Menschen, Unterscheidungsklarheit zu entwickeln und sich von falschen Identifikationen zu lösen.
Das verlässlichste Kriterium ist die Vitalität: Sie zeigt, was zu uns gehört und was nicht. Begeisterung weist den Weg zur eigenen Berufung, nicht Talent. Wer seine Aufmerksamkeit auf seinen Energielevel gerichtet hält, unterbindet das Aufsteigen unnützer Gedanken (Monkey-Mind) und lernt, negativen Emotionen keinen unnötigen Raum zu geben, da sie selbstschädigend sind. Ohne Gedankentreibstoff enden sie von allein.
Statt Selbstoptimierung ist Selbstkultivierung der Weg zu einem stimmigen Leben. Jeder Aspekt umfasst ein Spektrum von Ausdrucksmöglichkeiten. Wer die Mitte hält, erzeugt minimalen Widerstand – und gewinnt die Ausdauer, die Erfolg erst möglich macht.
Knowing – not thinking
Das Wirkliche lässt sich nur unmittelbar erfahren. Jeder Mensch kennt die glückseligen Momente, wenn sein Verstand keine Kontrolle ausübt und er im Flow ist.
Das unmittelbare Erleben des Lebens ist das Selbst – ein Zustand von Liebe, der im Nervensystem wahrgenommen wird. Sich selbst zu erkennen, ist das Wichtigste, was ein Mensch für sich tun kann. Das Selbst ist auch ein Denkorgan mit der Fähigkeit des synthetischen Verstehens.
Sämtliche Konflikte entstehen aus der Illusion der Trennung, die der Verstand erzeugt. Wahrheit wird nur in der Liebe erkannt – in dem Zustand, in dem die Grenze zwischen Subjekt und Objekt aufgehoben ist. Die vedantische Philosophie nennt es die Hülle der Weisheit, im Westen entspricht dies dem Seelenbewusstsein. Der Beobachter und das Beobachtete sind immer eins.
Die unmögliche Veränderung – und wie sie trotzdem geschieht
Probleme können nicht auf der Ebene gelöst werden, auf der sie entstanden sind. Was aber kommt nach der Soll-Ist-Logik des Verstandes? Die meisten Transformationsversuche scheitern, da sie lediglich neue Verpackungen für die alte Logik sind.
Die fließende Natur der Wirklichkeit zeigt sich erst jenseits der Subjekt-Objekt-Struktur. Doch wie kann das Ich seine Selbstbezogenheit auflösen? Das Nicht-Wollen zu wollen, ist absurd. Transformation benötigt andere Ressourcen.
Systemdenken. Wunschdenken. Zwei Irrtümer.
Systemisches Denken geht über lineare Zusammenhänge hinaus und erkennt Wechselwirkungen, Muster und Zirkularität. Es durchschaut jedoch nicht, in welchem Paradigma es gefangen ist. Gedanken sind konditioniert – und erschaffen die Realität, die sie zu beschreiben vorgeben.
Trotzdem kann man sich eine Wunschzukunft nicht einfach herunterladen, wie es Eso-Fluff und prominente MIT-Lecturer glauben machen wollen. Der generelle Irrtum besteht darin, das Leben mental steuern zu wollen – ohne die Begrenztheit des Mentals und die Verwobenheit mit größeren Zusammenhängen zu berücksichtigen.
Intelligenz besteht darin, die Komplexität zu verstehen, nicht zu vereinfachen.
Frank Herbert
The foolish reject what they see. The wise reject what they think (Huang Po)
Alles Mentale ist relativ, da der Verstand dualistisch funktioniert. Er erfasst nur Einzelstrukturen, niemals das Ganze. So bleibt verborgen, wie Menschen oder Systeme wirklich sind. In der Kluft zwischen Denken und Wirklichkeit entstehen die Krisen unserer Zeit: Überforderung durch Komplexität, Kulturen ohne Kohärenz, und das Auseinanderfallen von Leben und Lebenssinn.
Mit der Trennung von Subjekt und Objekt, die der Verstand vornimmt, wird die Lebendigkeit nicht
Gäbe es nichts außer der Formwelt, dann wäre diese nicht komplex. Transformation bedeutet, seinen Erkenntnishorizont zu erweitern. Der größte Irrtum liegt darin, dass der Mensch sich mit Dingen identifiziert, die er nicht ist.
Er ist nicht Körper, Gedanken, Gefühle oder Verstand – all das sind nur äußere Schichten. Er ist die Lebendigkeit der Seele, in der all das geschieht. Seine tiefsten Sehnsüchte nach Liebe, Sinn, Erfolg und Wirksamkeit erfüllen sich in dem, was er wirklich ist: Ein einzigartiges Wesen, ein unverwechselbares Schwingungungsmuster in dem ls durch das Streben nach Bedürfniserfüllung und Zielerreichung, das aus Verstand und Psyche stammt.
Die Seele ist der Inbegriff von Beziehung
Das Sein oder Selbst ist kein Es, sondern ein Wie: ein Schwingungsmuster, das das einzigartige Wesen innerhalb des untrennbaren Ganzen bedeutet.
Die Melodie der Seele drückt sich nicht direkt aus, sondern durch die Funktionen der Persönlichkeit. Mit energetischem Profiling wird sie eindeutig erkennbar.
Während psychologische Tests reflektieren, was ein Mensch gelernt hat, von sich zu zeigen (oder nicht verbergen kann), lässt sich das Wesentliche nicht hintergehen.
Im Gegenteil: Aus der Wahrheit und Liebe seiner Seele zu leben, ist das größte, vorstellbare Glück.
Haben uns verlaufen. Kommen aber gut voran.
Das Ver-rückte ist: Selbst die Psychologie – die sich als Wissenschaft der Seele versteht – kennt den Unterschied nicht. Psyche und Seele werden synonym verwendet, und die transpersonale Psychologie befasst sich mit höheren Bewusstseinszuständen.
Doch es geht nicht um Bewusstsein – das ist kognitive Entwicklung. Es geht um das existenzielle Dasein, das aus Potenzialität hervorgeht. Das ursprüngliche Sein ist im mentalen Zeitalter unter die Räder gekommen. Alles Mentale beruht auf additiven Strukturen und erzeugt die Illusion der Erreichbarkeit. Kein Same kann zur Eiche wachsen, wenn er nicht von Anfang an eine Eiche ist.
Wir greifen im Morgengrauen an
Gleichzeitig drängt alles, was in der Natur angelegt ist, ins Leben. Da jede Kraft ihre Gegenkraft in sich trägt, ruft die Unterdrückung des Unerwünschten genau das hervor, was man verhindern will. Die Natur lässt sich nicht ändern, außer dass man sich ihr fügt. Chronischer Stress und Unzufriedenheit sind Ausdruck davon, aus seiner Psyche – und nicht dem Selbst zu leben.
Die Prämisse, alles erreichen zu können, was man sich vornimmt, hat den Alltag in chronischen Stress aus Zwecklogik, Zieljagd und Selbstoptimierungsorgien verwandelt. Modelle wie Spiral Dynamics oder die integrale Theorie verstärken diese toxische Illusion, da auch sie das wesentliche Entwicklungsprinzip der Natur ignorieren.
Werde, was du bist
Lebendige Wesen können nur sich nur in ihrer Ganzheit und Einzigartigkeit entfalten – anhand der Strukturen, die von Anfang an in ihnen angelegt sind. Jeder trägt ein einzigartiges Leitsystem zur Selbstverwirklichung in sich, das seinen Lebenssinn ausmacht.
Weil Glück nur das ist, was dem eigenen Wesen entspricht, sind die eigene Wunschnatur und die Erwartungen der Außenwelt die Widerstände, an denen der Mensch auf dem Weg zu sich selbst wächst.
Wesentlich ist, das Unwesentliche auszusortieren
Man wird, was man wirklich ist, indem man aufhört, etwas zu werden, das man nicht ist. Wirklichkeit zeigt sich nicht in Gedanken oder Gefühlen, da diese konditioniert sind und Illusionen erzeugen. Sie offenbart sich ausschließlich in der unmittelbaren Erfahrung. Mit Transformation Coaching unterstützen wir Menschen, Unterscheidungsklarheit zu entwickeln und sich von falschen Identifikationen zu lösen.
Das verlässlichste Kriterium ist die Vitalität: Sie zeigt, was zu uns gehört und was nicht. Begeisterung weist den Weg zur eigenen Berufung, nicht Talent. Wer seine Aufmerksamkeit auf seinen Energielevel gerichtet hält, unterbindet das Aufsteigen unnützer Gedanken (Monkey-Mind) und lernt, negativen Emotionen keinen unnötigen Raum zu geben, da sie selbstschädigend sind. Ohne Gedankentreibstoff enden sie von allein.
Statt Selbstoptimierung ist Selbstkultivierung der Weg zu einem stimmigen Leben. Jeder Aspekt umfasst ein Spektrum von Ausdrucksmöglichkeiten. Wer die Mitte hält, erzeugt minimalen Widerstand – und gewinnt die Ausdauer, die Erfolg erst möglich macht.
Um die Zukunft zu entdecken, muss man kein Seher sein, aber es ist absolut notwendig, unorthodox zu sein.
Vitalität, Energie und belebender Geist
beleben die universalen Strukturen, die allem Konkreten vorausgehen. Sie bilden das Herz jeder Entwicklung – im Menschen wie in Organisationen. Kulturwandel entsteht nicht durch Korrekturen im Detail, sondern durch die Kohärenz aller Kräfte.
Wer nur Handlungen optimiert, spielt auf einem verstimmten Instrument. Wer die Dynamik des Ganzen stimmt, lässt Musik entstehen. Dasein ist Wandel, Energie die Kraft, die ihn bewegt. Ob die Dinge fließen oder erkämpft werden müssen, entscheidet sich an der Qualität der Energie. Je harmonischer der Fluss, desto geringer der Stress. Der Körper verarbeitet Informationen, lange bevor der Verstand sie erkennt.
Holistisches Denken folgt der prozesshaften Funktionsweise der Natur. Es bezieht sowohl die Ursprungsebene als auch den Beobachter ein. Energie fließt von selbst, wenn nichts ausgeschlossen wird. Da sich die Wirklichkeit selbst organisiert, liegt die Weisheit darin, sich mit der Natur zu synchronisieren, anstatt den Willen durchzusetzen, der auf fragmentierendem Denken beruht.
Seien wir doch endlich realistisch und tun das Unmögliche
Mit unseren sechs Handlungsfeldern begleiten wir den Paradigmenwechsel zu einem ganzheitlichen Weltbild, das Unternehmen wandlungsfähig und innovativ macht. Alles, was sich gegen das Leben richtet, hat auf Dauer keinen Bestand. Wo antibiotische Ziele und Strategien wegfallen, können Kreativität und Kooperation gedeihen.
Anders als bei mentalen Strategien, die die Subjektivität der Komplexität ausblenden, basieren unsere Maßnahmen auf der Einzigartigkeit von Menschen, Situationen und Organisationen. So entsteht eine Kultur der Selbstwirksamkeit. Jede Tätigkeit, die aus dem Selbst heraus geschieht, fühlt sich nicht wie Arbeit an, sondern wie freudige Erfüllung.
Führungskräfte
Coach
Befreiung von Stereotypen
Unmittelbares Handeln
Erfolg mit Gelassenheit
Kultur
Wandel
Stress abbauen
Teamgeist fördern
Leistungsfreude entfalten
Komplexitäts
Kompetenz
Spannungen halten
Paradoxien navigieren
Holistisches Denken
Trans
Zendenz
Irrtümer durchschauen
Unterscheidungskraft
Wirklichkeitsgewahrsein
Potenzial
Entfaltung
Potenziale aufdecken
Eigensinn verwirklichen
Selbstwirksamkeit steigern
Workplace
Specialist
Vitalität fördern
Atmosphäre schaffen
Menschen inspirieren
Fazit Reinventing Transformation
Das mentale Zeitalter hat die Welt geformt – und zugleich die Probleme geschaffen, an denen es scheitert.
Reinventing Transformation beendet den Optimierungswahn, der die Dimension des Sinns verfehlt.
Es befreit Menschen und Organisationen von der Illusion mentaler Machbarkeit und legt das Wesentliche frei: die Einzigartigkeit und Ganzheit des Menschen, in denen Potenzial und Leistungsfreude verankert sind. In einer Kultur der Lebendigkeit entfalten sich Kreativität und Wandlungsfähigkeit – die eigentlichen Grundlagen unternehmerischer Zukunftsfähigkeit.
